Podium junger Solisten
SOUFFLES NOCTURNES

"Die Triosonate – beeinflussend oder beeinflusst?"
Armand Djikoloum (Oboe), Augustin Gorisse (Oboe) und
Alexander von Heißen (Cembalo)

Die Kombination zweier Oboen mit dem Cembalo ist selten, aber atemberaubend schön! Und sie ist ideal, um mit dem Ensemble "Souffles Nocturnes" den Weg der Triosonaten von Komponisten durch Europa zu verfolgen. Entdecken Sie die französische Eleganz von Boismortier, den deutschen Kontrapunkt Zelenkas, die englische Höflichkeit Händels und die italienische Virtuosität Vivaldis. Jeder Musiker unterstreicht diese Merkmale mit einzelnen Solostücken von Bach bis Benjamin Britten.

Armand Djikoloum, geboren 1995 in Frankreich, erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Oboenunterricht. Von 2013-2016 war er Bachelorstudent bei Jean-Louis Capezzali und Jérôme Guichard am Conservatoire National Supérieur de Musique de Lyon, wo er seinen Bachelorabschluss mit Auszeichnung absolvierte. Für sein Masterstudium wechselte er zu Philippe Tondre an die Hochschule für Musik Saar.

2018 gewann Armand Djikoloum den 3. Preis und den Publikumspreis der 12th International Oboe Competition of Japan, außerdem ist er Preisträger der renommierten Muri Competition 2019. Seit 2016 ist er Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz.

Von 2016-2017 war er Akademist im Gewandhausorchester. Orchestererfahrungen sammelte er darüber hinaus in der Staatskapelle Dresden, der Staatsoper Hannover, der Oper Frankfurt, der Deutschen Oper Berlin, dem Oslo Opernhaus und dem Stavanger Symphony Orchestra.

Als Kammermusiker musizierte er in der Wigmore Hall, beim Cheltenham Music Festival, Ryedale Festival und dem Petworth Festival, als Solist konzertierte er mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra.

2021 wurde Armand Djikoloum eines von zwölf Mitgliedern des Young Classical Artist Trust (London). Beim Deutschen Musikwettbewerb 2021 wurde er mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb aufgenommen.


Augustin Gorisse entdeckte die Oboe und das Orchesterspiel in seiner Heimat Toulouse am dortigen Conservatoire.
Nachdem er sein Studium am Conservatoire National de Paris sowie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln abgeschlossen hatte, war er für eine Spielzeit Solo Englischhornist an der Opéra de Limoges und trat anschließend, im Jahr 2016, seine Stelle als Solo Englischhornist an der Staatsoper Hannover an.

Neben seiner Tätigkeit an der Oper wird er regelmäßig von anderen großen Orchestern angefragt, wie den Bamberger Symphoniker, der Staatsoper München oder dem Orchestre National de France. Des Weiteren ist er Mitglied in mehreren freien Ensembles, namentlich dem Quintette Akebia, dem Orchester im Treppenhaus, Les Frivolités Parisiennes und dem Toulouse Wind Orchestra, wo er sich eingehend mit neuen Konzertformaten auseinandersetzt.
Im Jahr 2021 wurde er Finalist und Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs und wurde in die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb aufgenommen.


Alexander von Heißen, geboren 1995, begann 2009 an Dr. Hoch’s Konservatorium in der Cembaloklasse von Diez Eichler mit dem Unterricht an historischen Tasteninstrumenten und studiert seit 2014 mit dem Hauptfach Cembalo bei Eva Maria Pollerus und dem Nebenfach Hammerklavier (klassisches und romantisches Klavierspiel) bei Jesper Christensen an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

2018 gewann er den 2. Preis beim internationalen Cembalowettbewerb Musica Antiqua in Brügge sowie einen Sonderpreis beim XXI. Internationalen Bach-Wettbewerb-Leipzig. Mit dem Ensemble 4 Times Baroque nahm er 2018 den Echo-Nachfolgepreis Opus Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres in Empfang. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2021 wurde er mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Konzertörderung Deutscher Musikwettbewerb aufgenommen. 2022 erzielte er beim XIII. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig den ersten Preis. Sowohl solistisch als auch im Ensemble veröffentlichte er zahlreiche CDs unter anderem beim Label Deutsche Harmonia Mundi (Sony Classical).

In Zusammenarbeit mit Künstlern wie Andreas Scholl, Dorothee Oberlinger, Luca Pianca, Michael Schneider und Reinhard Goebel trat er u.a. beim MA Festival Brügge, dem Festival Oude Muziek Utrecht, den Händelfestspielen in Halle, den Thüringer Bachwochen, dem Rheingau Musikfestival, dem Mozartfest Würzburg und in der Alten Oper Frankfurt auf.

Seit 2019 ist er Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und unterrichtet seit 2021 die Fächer Cembalo und Aufführungspraxis an der Musikhochschule Münster.
Alexander von Heißen war langjähriger Stipendiat des Deutschlandstipendiums.

Dieses Konzert wird gefördert durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb des Deutschen Musikrats.




1 Abend, 03.02.2023
Freitag, 19:30 - 22:00 Uhr
1 Termin(e)
ZeitOrt
Fr03.02.2023
19:30 - 22:00 Uhr
Gotisches Rathaus, Söller, 1. OG, Marktplatz 1, 91781 Weißenburg
VW-1304-231
Eintrittspreis:
18,00

Mitglieder: 16,00 €
Ermäßigt: 14,00 €  

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