Was bedeutet eigentlich „Fairtrade“ und welchen Beitrag kann eine Stadt wie Weißenburg dazu leisten? Diesen Fragen widmet sich ein besonderer Themenabend, der sich dem fairen Handel auf informative und zugleich anschauliche Weise nähert.
Im Mittelpunkt steht eine Auswahl von Kurzfilmen aus der Sammlung twentyfair – 20 Kurzfilme über den fairen Handel. Die Filme geben eindrucksvolle Einblicke in globale Zusammenhänge, zeigen Lebens- und Arbeitsbedingungen von Produzentinnen und Produzenten weltweit und machen deutlich, welche Wirkung bewusster Konsum haben kann.
Doch was ist „Fairtrade“ eigentlich genau? Hinter dem Begriff steht ein international anerkanntes System, das sich für gerechtere Handelsbedingungen einsetzt. Ziel von Fairtrade International ist es, Produzentinnen und Produzenten, besonders im globalen Süden, durch faire Preise, sichere Arbeitsbedingungen und nachhaltige Handelsbeziehungen zu stärken sowie soziale und ökologische Standards zu fördern.
Wir wollen uns an diesem Abend anschauen, wie diese Idee lokal umgesetzt werden kann: Mario Lehmeyer, Klimaschutzmanager der Stadt Weißenburg, berichtet über die Arbeit der Steuerungsgruppe zur Fairtrade-Stadt Weißenburg. Diese Gruppe hat sich im vergangenen Jahr erstmals getroffen und verfolgt das Ziel, die Bewerbung der Stadt zur offiziellen Fairtrade-Stadt voranzutreiben. Dahinter steht ein engagiertes Netzwerk aus Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Zivilgesellschaft, Bildung und Wirtschaft, die gemeinsam daran arbeiten, den fairen Handel vor Ort sichtbar zu machen und zu stärken.
Die Veranstaltung verbindet Information, Engagement und Inspiration und lädt darüber hinaus dazu ein, den eigenen Konsum kritisch zu hinterfragen und Teil einer global gerechteren Handelswelt zu werden.